Donnerstag, 9. Juli 2015

Animes Sommer 2015: Lenas Ersteindrücke (Teil 4) Joukamachi no Dandelion, Overlord, Monster Musume no Iru Nichijou



Ein weiterer Schwung vielversprechender Serien.


Quelle: MyAnimelist.net
Joukamachi no Dandelion (Castle Town Dandelion)

Studio: Production IMS
Episoden: 12
Genres: Comedy, Action, Slice of Life, Seinen

Eine Königsfamilie mit 9 Kindern, die in einer normalen Stadt leben, von Überwachungskameras geschützt werden und alle über Übernatürliche Kräfte verfügen. Ein Voting, das entscheiden soll, welches der Geschwister der nächste König wird. Das ist die teils interessante, teils unlogisch klingende Prämisse, die sich hinter Castle Town Dandelion versteckt.

Auf den ersten Blick haben wir hier eine doch recht neue und vor allem lustige Story, ergänzt durch sympathische Charaktere mit einem hübschen und farbenfrohen Character Design. Die schüchterne Protagonistin Akane, die nicht gerne im Rampenlicht steht und deshalb auch sehr kamerascheu ist, und der Rest der Sakurada-Geschwister haben mir sehr gut gefallen, denn für einen solch großen Cast wird in der ersten Folge doch auf jeden Charakter kurz eingegangen, sodass wir einen Einblick in die Persönlichkeit und besonderen Fähigkeiten von Akane, Shuu, Aoi, Misaki, Teru, Kanade, Haruka, Shiori und Hikari bekommen.

Außerdem muss ich sagen, dass ich das Opening mit seiner Musik und der kurzen Vorstellung der Charaktere wirklich cool finde und jetzt schon liebe!

Fazit: weiterschauen



Quelle: MyAnimelist.net
Overlord

Studio: Madhouse
Episoden: 13
Genres: Action, Fantasy, Game, Ecchi?

Da ich selbst sehr gerne MMORPGs spiele, hat mich Overlord (auch Over Lord geschrieben) mit seinem Game-Setting natürlich sofort interessiert.

Der Anime spielt in Yggdrasil, einem beliebten Online-Spiel, das jedoch geschlossen werden soll. Momonga, der mit Yggdrasil und seiner Gilde sehr viele Erinnerungen verbindet, beschließt jedoch, online zu bleiben bis das Spiel endet. Momonga wird allerdings nach Ablauf der Zeit nicht aus dem Spiel geworfen; stattdessen kann er sich nicht mehr ausloggen und auch niemanden zu Hilfe rufen. Die Welt von Yggdrasil beginnt nun, sich nach und nach zu verändern: So kann Momonga plötzlich Gerüche wahrnehmen und die NPCs fangen an, Emotionen zu entwickeln und sich mit ihm zu unterhalten.

Die Grundidee von Overlord erinnert an Sword Art Online oder Log Horizon, denn auch hier ist der Hauptcharakter in einem Spiel gefangen. Die Atmosphäre in Yggdrasil ist jedoch insgesamt düsterer. Die erschaffene Welt macht ebenfalls einen sehr geheimnisvollen und epischen Eindruck. Ich bin auch hier schon gespannt, in welche Richtung sich Overlord entwickeln wird und was hinter der ganzen Sache steckt...

Fazit: weiterschauen



Quelle: MyAnimelist.net
Monster Musume no Iru Nichijou
(Everyday Life with Monster Girls)

Studio: Lerche
Episoden: ?
Genres: Harem, Ecchi, Comedy, Romance, Fantasy, Seinen

Eine RomCom mit einem Harem bestehend aus Mädchen, die halb Mensch und halb Fabelwesen sind. Prost Mahlzeit. Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Harem, Ecchi und Fanservice und die üppige Oberweite der Mädchen ließ mich das Schlimmste vermuten, allerdings gab es wohl etwas, weshalb der Anime doch mein Interesse geweckt hat. Würde es sich bei Monster Musume no Iru Nichijou nicht um einen recht beliebten Manga handeln (erscheint bei Kazé unter dem Titel Die Monstermädchen) und würde mich das hübsche Character Design nicht so sehr ansprechen, hätte ich wahrscheinlich auch einen weiten Bogen um diese Serie gemacht.

Auch fand ich, dass die Story sich ganz lustig anhörte. Monster Musume handelt nämlich von den sogenannten Monstermädchen, die bisher vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurden und nun in menschliche Gastfamilien geschickt werden, um sich in die Gesellschaft einzugliedern. Auch vor Kuruso Kimihitos Haustür landet durch eine Verwechslung eines dieser Mädchen, nämlich die Lamia Miia (halb Mensch, halb Schlange), die fortan bei ihm wohnt und ihn liebevoll Darling-kun nennt (*augenroll*). Wie bereits die Bilder und Previews vermuten lassen, werden im Laufe der Serie noch so einige Mädchen dazukommen.

Zwar besteht der Anime fast vollständig aus Fanservice (wenn auch clever zensiert, das muss ich zugeben), da Miia immer neue Annäherungsversuche gegenüber Darling-kun startet, und ich habe mich die ganze Folge über gefragt, was UM HIMMELS WILLEN ich denn da eigentlich gerade schaue, doch trotzdem hat mir die erste Folge von Monster Musume irgendwie ganz gut gefallen - und ich kann nicht einmal sagen warum. o.O

Auf jeden Fall fand ich den Anime auf den ersten Blick ganz witzig. Miia ist ein sehr niedlicher, aber auch zielstrebiger Charakter und es ist wirklich süß, wie Darling-kun zu ihr steht. Er sieht sie laut eigener Aussage in erster Linie als Mädchen (und verteidigt sie auch gerne mal mit Gewalt gegen dumme Sprüche^^).

Zudem hat mir das Opening sehr gut gefallen und ich finde es sehr passend, dass hier die Seiyuus der verschiedenen Monstermädchen sowohl Opening als auch Ending singen.

Den Manga werde ich wohl niemals lesen, aber der Anime unterhält mich bisher genug um dranzubleiben.

Fazit: vorerst weiterschauen


Gepostet von Lena

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