Samstag, 20. Februar 2016

[Interaktive Horror-Story] Mauern der Angst #1



Hey, ihr Süßen! ♥

Heute startet endlich meine interaktive Horror-Story Mauern der Angst! Den Anfang macht Ilva, deren Patin meine gute Freundin Linda ist (sie hat übrigens selbst keinen Blog). Am Ende dürft ihr dann eine Entscheidung treffen, die über Ilvas Schicksal entscheiden wird, wobei die Stimme des Paten, in diesem Fall Lindas, dreimal so viel zählen wird. Daraufhin werde ich dann das Ereignis auf dem entsprechenden gezogenen Los verkünden, das ihr im nächsten Teil erfahren werdet.

Für mehr Infos, eure eigenen Ideen oder falls ihr die Aktion noch nicht kennt, schaut doch mal hier auf die Aktionsseite und hinterlasst gerne einen Kommentar. Edit: Die Charakterübersicht ist ebenfalls aktualisiert, also schaut da mal vorbei! ;)

Und jetzt viel Spaß mit dem ersten Kapitel!


Als sie erwachte, begann sich alles um sie herum zu drehen. Sie lag auf dem Rücken, starrte an die Decke und betrachtete schwindelnd, wie sich die weiße Fläche über ihr im Kreis drehte. Ihr wurde übel und sie schloss die Augen. Hätte sie die drei letzten Shots wohl besser doch nicht getrunken? Das hatte sie nun davon. Langsam wagte sie einen weiteren Blick und versuchte, sich auf einen Punkt über ihr zu fixieren, aber alles drehte sich weiter. Was war denn nur los mit ihr? Sie reagierte doch sonst nicht so empfindlich. Okay, gestern bei Lauras Party hatten sie es etwas übertrieben, aber soooo viel hatte sie doch nun auch wieder nicht getrunken... oder? Ganz langsam setzte sie sich auf, aber das Schwindelgefühl blieb. Ilva brauchte einige Sekunden, bevor sie merkte, dass nicht die Decke und der ganze Raum um sie herumkreisten, sondern sie selbst sich stattdessen unaufhörlich um die eigene Achse drehte. Perplex blickte sie an sich herab. Sie trug noch dieselben Klamotten, in denen sie gestern nach der Party eingeschalfen war - Top, karierte Bluse, dunkle Jeans und ein Paar leuchtend gelbe Sneakers - aber sie saß nicht länger auf der alten Couch, die man ihr zum Schlafen angeboten hatte, und befand sich auch nicht länger in Lauras Wohnzimmer. Stattdessen war der Raum um sie herum komplett weiß, sah man einmal von der schweren Metalltür ab, die hin und wieder vor ihr auftauchte, während sie sich drehte, und keinen Türgriff zu haben schien. Ilva erkannte, dass sie sich auf einer ebenfalls weißen, runden Platte befand, die ein Stück weit aus dem Boden herausragte und sich dort in ständiger Weise drehte. Länger hielt sie das nicht aus, ihr wurde ja schon ganz schwarz vor Augen! Schnell versuchte sie, auf die Beine zu kommen, aber sie unterschätzte das anhaltende Schwindelgefühl und sank sofort wieder auf die Knie. Mit bereits einsetzender Übelkeit rollte sich das Mädchen einfach von der Platte runter auf den Boden und schloss dort einen Moment lang erneut die Lider. Endlich vorbei. Wie lange hatte sie dort gelegen und sich gedreht? Und wo war sie hier überhaupt? Sie kannte die kleine Wohnung ihrer Freundin in- und auswendig, aber diesen seltsamen Raum hatte sie noch nie gesehen.
"Laura?", rief sie zaghaft, doch sie bekam keine Antwort. Denn es blieb weiterhin totenstill. Als sich ihr Kreislauf allmählich wieder beruhigt hatte, stand Ilva endlich auf und sah sich aufmerksam um. Der Raum war ihr immer noch vollkommen fremd, aber sie entdeckte, dass es nicht eine Tür gewesen war, die sie gesehen hatte, sondern zwei, die an zwei gegenüberliegenden Seiten des Raumes groß und bedrohlich aufragten. Das silberfarbene Metall glänzte und spiegelte leicht, aber einen Türgriff oder ähnliches konnte sie trotzdem nicht ausmachen. Langsam fing das Mädchen an sich unwohl zu fühlen... Wie war sie nur hierher gekommen? Es konnte sich eigentlich nur um einen Streich handeln, den einer ihrer Freunde ihr spielen wollte, aber bis jetzt war das alles kein bisschen lustig. Und ihr wäre auch kein Grund eingefallen, warum jemand versuchen sollte, ihr Angst zu machen. War sie etwa entführt worden? Das konnte und wollte sie sich eigentlich auch nicht vorstellen... Plötzlich erklang ein schrilles Piepsen, das sie vor Schreck zusammenzucken ließ. Am anderen Ende des Raumes bewegte sich der Boden ein wenig und eine kleine Luke tat sich auf. "Was zur Hölle...", setzte sie an, durchquerte mit schnellen Schritten den Raum und starrte in das kleine Loch im Boden hinunter. Eine kleine Plattform näherte sich der Oberfläche, stieg ein Stück empor und verharrte in einem schwebenden Zustand, während sich die Luke wieder schloss. Dann begann sich die kleine weiße Scheibe zu drehen, wie die Platte, auf der sie vorhin noch gelegen hatte, nur viel kleiner. Darauf lag ein kleines, zusammengeklapptes Messer. Erschrocken und irritiert starrte sie das seltsame Ding an. Wie funktionierte das? Es konnte doch nicht einfach so in der Luft schweben, oder? Noch während die schrillen Geräusche langsam verstummten, untersuchte Ilva den Raum zwischen Plattform und Boden, konnte jedoch nichts außer Luft ausmachen. Das Ding schwebte wirklich in der Luft. Einfach so. Sie musste verrückt geworden sein! Vielleicht träumte sie ja auch nur. Sie hatte öfter mal so verrückte Träume. Aber das hier fühlte sich so... real an... Ein ohrenbetäubender Schrei riss sie aus ihren Gedanken. Obwohl niemand außer ihr sich im Zimmer befand, konnte man ihn laut und deutlich, wenn auch dumpf hören, als wäre er durch die Wände des Hauses gedrungen und hätte sich tief in sie hineingefressen. Dieser Schrei war das schrecklichste Geräusch, das Ilva jemals in ihrem Leben gehört hatte, und es ließ sie etwas tun, das sie noch nie in ihrem Leben getan hatte: Ohne zu zögern griff sie nach dem Messer, ob bewusst oder unbewusst, wusste sie in diesem Moment selbst nicht mehr. Der Schock saß tief und die Angst lenkte ihre Hand. Sofort hörte die kleine Drehscheibe auf sich zu drehen und fiel zu Boden - als hätte sie jemand einfach ausgeschaltet. "Verfluchte Scheiße", zischte Ilva leise und schaute auf das Messer in ihrer Hand. Sie ließ die Klinge am vorderen Ende herausschnappen. Gefährlich und scharf sah sie aus. Obwohl Ilva nicht viel von Messern verstand, erkannte sie, dass es sich um ein kleines Springmesser handeln musste. Sie wusste auch, dass diese Art von Messer alles andere als legal war. Ihr schlechtes Gewissen meldete sich, doch sie ignorierte es einfach. Mit dem Messer in der Hand durchquerte sie erneut den weißen Raum und blieb vor einer der Türen stehen. Genau in diesem Augenblick blinkte etwas Grünes neben ihr auf. Es sah aus, als kämen die leuchtenden Buchstaben direkt aus der Wand. Sie wirbelten durcheinander und formten schließlich Wörter, dann einige Sätze:

Willkommen im Haus der tausend Türen. Bitte wähle eine Tür und suche den Ausgang. Aber denke daran: Du kannst immer nur eine Tür öffnen und niemals zurückgehen.

Verunsichert starrte sie auf die grünen Lettern, die sich nach und nach wieder auflösten und schließlich nur die weiße Wand zurückließen. Was sollte das nun schon wieder bedeuten? Haus der tausend Türen? Wollte man sie eigentlich verarschen oder trieb irgendein kranker Psychopath vielleicht ein perfides Spiel mit ihr? Ilva beschloss vorerst mitzuspielen und drehte sich wieder in Richtung der Tür. Sie erstreckte sich zu ihrer linken und sah nicht sehr einladend aus, aber das Metallungetüm auf der anderen Seite des Raumes wirkte nicht minder bedrohlich. Das Mädchen stellte sich in die Mitte des Raumes und versuchte abzuwägen, durch welche Tür es gehen sollte. Links begann ein rotes Lämpchen über der Tür zu leuchten, rechts ein gelbes. Für welche Tür sollte sie sich entscheiden?



Durch welche Tür soll Ilva gehen? Links oder rechts?
Die Lose sind gezogen, ihr müsst jetzt nur noch eine Entscheidung treffen, die über ihr Schicksal entscheiden wird... Schreibt eure Entscheidung bitte eindeutig erkennbar in Großbuchstaben (LINKS oder RECHTS) in die Kommentare!
Zeit zum Abstimmen habt ihr bis zum 25. Februar um 23:59 Uhr!


Im nächsten Kapitel werdet ihr dann die Auflösung erfahren. Außerdem werden hoffentlich auch die anderen Charaktere in den nächsten Tagen nach und nach an den Start gehen!

Bin schon gespannt, was passieren wird...

Eure Lena ♥♥♥


-> Kapitel 2
 

Kommentare:

  1. Huhu Lena,

    aaah wie toll. *-* Als ich gesehen habe, dass der erste Abschnitt schon draußen ist, bin ich direkt zum Lesen und Kommentieren gekommen. Also ich bin für
    LINKS
    Einfach weil es ein rotes Lämpchen ist und das eigentlich Gefahr bedeutet. Ich würde ja mal darauf tippen, dass das eine falsche Fährte ist. ;-) Auf jeden Fall ist es richtig genial geschrieben und nach einer Partynacht ist es für den Leser auch nicht so ungewöhnlich, dass ein Mädchen da mal hinein geschleppt werden kann. (Wie auch immer sie da rein gekommen ist ^^') Der Schrei ist auch heftig, lass es bloß nicht meinen Xaver gewesen sein!! =O Wie nenn ich ihn eigentlich, wenn ich für ihn ein Pate bin? "Patenkind" wäre auf jeden Fall zu lang. =D Ich bin total gespannt wie es weiter geht!! =))

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. LINKS
      Hehe ich hatte den gleichen Gedankengang mit dem roten Lämpchen Leni ;)
      Sehr cool geschrieben kleiner Lenafant <3 Ich bin schon richtig hupet auf das ganze :D

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    2. Hihi, was glaubt ihr wie hyped ich selbst bin^^
      Das mit den Lämpchendürft ihr noch nicht so genau nehmen, ich habe selbst noch nicht in die Lose geschaut XD Ist gerade mehr zur Orientierung gedacht...

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  2. Oh mein Gott, wie aufregend!
    Toller Stil, ich bin gespannt. Ich finde, Ilva sollte LINKS gehen, weil ... sie's kann.

    Liebe Grüße ☼♥

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    1. Lol, also bisher sieht es sehr stark nach links aus... hab euch wohl zu sehr mit den Lichtern beeinflusst... hoffentlich hab ich damit jetzt nicht schon Ilvas Todesurteil unterschrieben... nein Qutsch, im ersten Raukm können die Charaktere noch gar nicht sterben, diese Lose kommen erst später dazu^^ Sollte ich vllt im nächsten Kapitel erwähnen...

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  3. Wuhuuuuuuu GO ILVA!
    Hier ist die stolze Patentante :D
    Ich bin auch dafür, dass Ilvi die Tür LINKS nehmen sollte mit dem Messer im Anschlag! ;D
    Ich bin schon gespannt auf die nächsten Kapitel und bin gewillt Ilva da durchzuprügeln :D
    xoxo und nen netten Gruß,
    Linda

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    1. Yaaay Linda ♥

      Ich denke, es wird jetzt schon kaum noch möglich sein Ilva durch eine andere Tür zu schicken, bei den ganzen Stimmen für links :D

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  4. Ein wirklich toller Anfang :)
    Leider viel zu schnell gelesen, bevor jetzt das warten kommt :D

    Meine Gedanken zur Wahl:
    Hmm, haben die Farben eine bestimmte Bedeutung oder sollen sie uns nur verwirren? ^^
    Ich gehe mal davon aus, dass sie eine Bedeutung haben.
    Bei Gelb fällt mir jetzt am ehesten Neid ein.
    Bei Rot Liebe, Gefahr, evtl. Aggression. Klingt fur mich nach der spannenderem Mischung also damit eine weitere Stimme für LINKS.

    Liebe Grüße :)

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    1. Danke für dein Lob. :)

      Die Farben sind jetzt erstmal nur zur Verwirrung. Hehe. Heißt aber nicht, dass sie nicht vielleicht im weiteren Verlauf der Handlung noch eine Rolle spielen werden...

      Auch dir liebe Grüße!
      Lena

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  5. Hallo Lena,

    mir gefällt die Geshichte und bin gespannt, wie es weiter geht ;)

    ich bin für LINKS :-P

    Liebe Grüße,
    Alex

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  6. Huhu Lena,
    oh man, gerade wurde mein Kommentar gelöscht. Also nochmal: Ich finde den Anfang deiner Geschichte sehr spannend.
    Bei dem Lämpchen habe ich ähnlich wie Leni gedacht: Rot ist doch bestimmt eine Finte ;o) Die Metalltür finde ich allerdings nicht wirklich einladend. Ich würde mich also trotz Losverfahren und 50:50 Chance lieber gegen die Metalltür und ebenfalls für LINKS entscheiden.

    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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    1. Also eigentlich sind ja beide Türen abgesehen von den Lämpchen identisch - sie sind beides Metalltüren^^ :D

      Ich denke, es wird langsam sehr eindeutig, dass es wohl links wird...

      Liebe Grüße ♥

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