Freitag, 24. Juli 2015

Ore Monogatari!! - Episode 16 [Review]



Achtung, Spoiler! Lesen auf eigene Gefahr!


Ore Monogatari!! - Episode 16


Ich hatte schon in meiner letzten Wochenzusammenfassung erwähnt, dass es für mich nach ein paar etwas langweiligen Stunden mit Ore Monogatari langsam wieder bergauf geht. Mit Saijou Mariya bekommt der Cast nämlich einen interessanten Zuwachs und Yamato eine Konkurrentin in ihrer Liebe zu Takeo. Jedoch ist diese "Rivalität" in Ore Monogatari so ganz anders dargestellt als in anderen Shoujos, denn Mariya respektiert Takeos Beziehung zu Yamato und möchte die beiden auch nicht auseinanderbringen, weshalb sie zunächst Takeo gegenüber behauptet, ihn nur als Person zu mögen.

Im Vergnügungspark lernen sich Yamato Rinko und Saijou Mariya endlich richtig kennen und merken, wie gut sie sich verstehen und wie viel sie gemeinsam haben, was ihre Ansichten Takeo betreffend angeht. Ich frage mich, ob die zwei Mädchen wohl eine Chance haben, trotz ihrer offensichtlichen Konkurrenz Freundinnen zu werden...


Einzig und allein Suna merkt, dass das, was Mariya für Takeo empfindet, nicht nur rein freundschaftlich ist und scheut sich nicht davor es anzusprechen, woraufhin Mariya sich ertappt fühlt und geschlagen gibt. Er bleibt auch erst einmal der Einzige, der über Maris wahre Gefühle bescheidweiß, macht ihr aber Mut, es ihm endlich zu sagen, da sie sich nur selbst etwas vormacht und damit belastet. Schließlich nimmt sie all ihren Mut zusammen und macht Takeo ein Geständnis.


Takeo, so schwer von Begriff wie eh und je, kapiert natürlich anfangs gar nicht, was Mariya ihm da überhaupt sagen möchte. Das Mädchen gibt sich jedoch Mühe es ihm zu erklären und schreckt nicht davor zurück, dass er sie sowieso abweisen wird, was wirklich ihre Charakterstärke in dieser Szene beweist. Takeo freut sich über ihre Ehrlichkeit, macht ihr aber klar, dass er bereits eine Freundin hat, die er niemals verlassen würde.


Jetzt, da es endlich raus ist, verzieht Mari sich auf eine Parkbank, wird jedoch von Suna getröstet, der extra ein paar Packungen Taschentücher für sie besorgt hat. Er versucht ihr neuen Mut zu machen, während sie sich bei ihm ausheult, was sich zugleich zu einer sehr lustigen Szene entwickelte, die man nicht zu ernst nehmen sollte. Gerade Sunas Gesichtsausdrücke in Anbetracht ihres Taschentuchverschleises waren einfach zu komisch.

Doch nicht nur Mari macht sich Sorgen über ein mögliches Aus ihrer Freundschaft zu Takeo. Auch Takeo ist beunruhigt und kann kaum schlafen, weil er nicht weiß, ob sie Freunde bleiben können und wie er ihr in der Schule begegnen soll. Das legt sich jedoch schnell, als sie sich am nächsten Tag auf dem Schulflur begegnen: Takeo bemüht sich darum ihr wie selbstverständlich guten Morgen zu sagen und sie wissen zu lassen, dass von seiner Seite aus alles in Ordnung ist, woraufhin sie sich sehr freut. Diesen Ausgang der Geschichte fand ich sehr schön, denn es bringt endlich mal frischen Wind in das Genres, das normalerweise eher dafür bekannt ist, solche Geschichten in Missverständnissen und viel Drama ausarten zu lassen.


Mari ist ein sehr vielschichtiger, süßer Charakter, allerdings auf eine andere Art als Yamato, bei der mir alles etwas zu gewollt auf süß getrimmt vorkommt. Obwohl Mariya weiß, dass sie keine Chance hat, lässt sie sich nicht unterkriegen und möchte trotzdem noch mit Takeo befreundet sein, weshalb ich sie sehr ins Herz geschlossen habe. Überhaupt mag ich, wie bereits erwähnt, die Nebencharaktere in diesem Anime viel lieber als unser Hauptpärchen, bei dem immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Das gilt auch für den geheimnisvollen, schwer durchschaubaren Suna, der in dieser Folge noch etwas mysteriöser erscheint. Ich frage mich, ob er wohl etwas für Mariya empfindet und wenn ja, ob er sich dessen bewusst ist. Gerade am Ende, als sich die Beiden noch einmal im Treppenhaus entgegenkommen, hatte ich den Eindruck, dass er sich sehr für sie zu interessieren scheint und mit dieser Folge zumindest schon mal ein guter Grundbaustein für eine gute Freundschaft gelegt wurde. Zwar wäre es natürlich viel zu einfach gelöst, wenn die beiden nun einfach zusammenkommen würden, aber mir persönlich würde es doch sehr zusagen, denn die beiden wären einfach unglaublich süß zusammen.

Epilog: Ein sehr romatisches Liebesgeständnis und alles ist weiterhin Friede, Freude, Eierkuchen.


Gepostet von Lena

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